Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Geschäftsjahr 2013/14 lag der Konzernumsatz mit 63,0 Mrd. € um 4,0 Prozent unterhalb des Werts des Vorjahreszeitraums (2012/13: 65,7 Mrd. €). In lokaler Währung ging der Umsatz um 1,7 Prozent zurück. Dies ist vor allem auf den Verkauf von Real Osteuropa zurückzuführen. Bereinigt um Portfolioveränderungen und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 1,3 Prozent. Der flächenbereinigte Umsatz legte um 0,1 Prozent zu.

In Deutschland ging der Umsatz leicht um 0,6 Prozent auf 25,5 Mrd. € zurück (2012/13: 25,6 Mrd. €).

Im internationalen Geschäft stieg der Umsatz, bereinigt um Portfolioveränderungen und Wechselkurseffekte, um 2,5 Prozent. Durch die negativen Wechselkurseffekte und die Portfolioveränderungen sank der Umsatz jedoch um 6,2 Prozent auf 37,6 Mrd. €. Der Großteil dieses Rückgangs ist auf den Verkauf von Real Osteuropa zurückzuführen.

Der internationale Umsatzanteil am Gesamtumsatz reduzierte sich von 61,0 Prozent auf 59,6 Prozent.

In Westeuropa (ohne Deutschland) verringerte sich der Umsatz leicht um 0,6 Prozent auf 19,1 Mrd. € (in lokaler Währung: –0,4 Prozent). Dies ist vor allem auf die Entwicklung in Belgien, den Niederlanden und Dänemark zurückzuführen. Sehr erfreulich war hingegen die Entwicklung in Spanien.

Der Umsatz in Osteuropa stieg, bereinigt um Wechselkurseffekte und Portfolioveränderungen, deutlich um 4,6 Prozent. Insbesondere Russland und die Türkei trugen hierzu bei. Bedingt durch die Wechselkurseffekte und den Verkauf von Real Osteuropa verringerte sich der Umsatz jedoch deutlich um 14,1 Prozent auf 14,8 Mrd. €. In lokaler Währung sank der Umsatz um 6,5 Prozent.

Die Region Asien/Afrika wuchs weiter kräftig. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 7,8 Prozent. Bedingt durch die Aufgabe des Geschäfts in Ägypten und Wechselkurseffekte stieg der Umsatz nur um 1,0 Prozent auf 3,7 Mrd. €. In lokaler Währung betrug das Wachstum jedoch 6,2 Prozent. Damit ist Asien/Afrika die am stärksten wachsende Region in der METRO GROUP.

Das EBIT der METRO GROUP lag im Geschäftsjahr 2013/14 mit 1.273 Mio. € um 415 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (2012/13: 1.688 Mio. €). Darin enthalten sind jedoch Sonderfaktoren in Höhe von 454 Mio. € (2012/13: 313 Mio. €). Diese Sonderfaktoren lassen sich unterteilen in Portfoliomaßnahmen in Höhe von 19 Mio. € (insbesondere der Marktaustritt von METRO Cash & Carry aus Dänemark sowie Veräußerungen von Real Türkei und Real Osteuropa), Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Höhe von 264 Mio. € (im Wesentlichen geplante Schließungen bei Real sowie Restrukturierungen bei METRO Cash & Carry in Belgien und den Niederlanden sowie bei Real und Media-Saturn), Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte von 88 Mio. € (betrifft METRO Cash & Carry in den Niederlanden) sowie übrige Sonderfaktoren von 83 Mio. €.

Als Sonderfaktoren werden Geschäftsvorfälle klassifiziert, die nicht wiederkehrend sind, darunter zum Beispiel Restrukturierungen oder Änderungen im Konzernportfolio. Eine Darstellung vor Sonderfaktoren spiegelt die operative Entwicklung besser wider und erhöht somit die Aussagekraft der Ergebnisbetrachtung.

Eine Übersicht mit der Überleitung der Sonderfaktoren findet sich im zusammengefassten Lagebericht.

Vor Sonderfaktoren ging das EBIT der METRO GROUP im Geschäftsjahr 2013/14 von 2.000 Mio. € auf 1.727 Mio. € zurück. Hier ist jedoch zu berücksichtigen, dass der vergleichbare Vorjahreswert rund 1,7 Mrd. € beträgt. Die Vergleichsbasis reduziert sich um über das übliche Ausmaß hinausgehende Erträge aus Immobilienveräußerungen und Ergebnisbeiträge aus Portfolioveränderungen. Zudem wurde das Ergebnis im Berichtsjahr mit negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 82 Mio. € belastet.

Umsatzentwicklung im Konzern
nach Vertriebslinien und nach Regionen

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Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

9M 2013
Mio. €

12M 2012/13
Mio. €

12M 2013/14
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

METRO Cash & Carry

22.559

31.165

30.513

−2,1

−4,1

2,0

Media-Saturn

14.405

21.053

20.981

−0,3

−1,2

0,8

Real

7.261

10.366

8.432

−18,7

−0,3

−18,3

Galeria Kaufhof

2.086

3.082

3.099

0,5

0,0

0,5

Sonstige

10

14

10

−24,3

0,0

−24,3

METRO GROUP

46.321

65.679

63.035

−4,0

−2,3

−1,7

davon Deutschland

17.840

25.623

25.478

−0,6

0,0

−0,6

davon international

28.481

40.056

37.557

−6,2

−3,9

−2,3

Westeuropa (ohne Deutschland)

13.664

19.192

19.081

−0,6

−0,1

−0,4

Osteuropa

12.011

17.180

14.755

−14,1

−7,6

−6,5

Asien/Afrika

2.805

3.685

3.722

1,0

−5,2

6,2

Konzernumsatz METRO GROUP 2013/14
nach Regionen

Konzernumsatz METRO GROUP 2013/14 (Tortendiagramm)

Entwicklung des Konzern-EBIT und des EBIT der Vertriebslinien

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EBIT1, 2

 

 

 

 

Mio. €

9M 2013

12M 2012/13

12M 2013/14

1

Geänderte Darstellung (siehe Kapitel Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses); die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst

2

Vor Sonderfaktoren

METRO Cash & Carry

725

1.379

1.125

Media-Saturn

−33

299

335

Real

29

145

81

Galeria Kaufhof

40

229

193

Sonstige

−32

−54

−6

Konsolidierung

−2

2

0

METRO GROUP

728

2.000

1.727

Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Vertriebslinien

METRO Cash & Carry

METRO Cash & Carry konnte den flächenbereinigten Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 1,0 Prozent steigern. Bedingt durch hohe negative Wechselkurseffekte sank der Umsatz um 2,1 Prozent auf 30,5 Mrd. €. In Landeswährung stieg der Umsatz hingegen um 2,0 Prozent.

Der Umsatz aus dem Belieferungsgeschäft zeigte weiterhin eine dynamische Entwicklung und stieg um 9,5 Prozent auf 2,8 Mrd. € (2012/13: 2,5 Mrd. €). In lokaler Währung wuchs der Belieferungsumsatz sogar um 13,6 Prozent. Auch der Umsatzanteil der Eigenmarken hat sich weiter erhöht. Im Geschäftsjahr 2013/14 stieg er im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 Prozent auf 17,0 Prozent.

In Deutschland ging der Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 nur leicht um 0,4 Prozent auf 4,8 Mrd. € zurück (flächenbereinigt –0,3 Prozent). Im Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich eine leichte Trendverbesserung, die auf den Erfolg der überarbeiteten Sortimente zurückzuführen ist.

Der Umsatz in Westeuropa (ohne Deutschland) verminderte sich im Geschäftsjahr 2013/14 leicht um 1,1 Prozent auf 10,5 Mrd. € (2012/13: 10,7 Mrd.€). Flächenbereinigt ging der Umsatz um 1,5 Prozent zurück. Während der Umsatz in den Niederlanden, Dänemark und Belgien deutlich zurückging, entwickelte sich das Geschäft in Frankreich und Spanien positiv.

In Osteuropa sank der Umsatz bedingt durch die deutlich negativen Wechselkurseffekte um 5,0 Prozent auf 11,4 Mrd. €. In lokaler Währung stieg der Umsatz jedoch merklich um 4,2 Prozent. Flächenbereinigt entwickelte sich der Umsatz mit einem Zuwachs um 2,9 Prozent ebenfalls deutlich positiv. In Russland stieg der flächenbereinigte Umsatz trotz der politisch schwierigen Lage weiterhin spürbar und wuchs um einen fast zweistelligen Prozentsatz. Dagegen verzeichnete die Ukraine einen Umsatzrückgang. In Polen setzte sich die Erholung fort und der flächenbereinigte Umsatz konnte deutlich zulegen. Auch die Umsatzentwicklung in der Türkei war sehr positiv.

Der Umsatz in Asien/Afrika erreichte 3,7 Mrd. € und damit ein Wachstum von 2,5 Prozent. Auch hier wirkten sich die Wechselkurse negativ aus. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 7,9 Prozent. Flächenbereinigt legte der Umsatz ebenfalls in fast allen Ländern deutlich zu und erzielte einen Zuwachs von 4,4 Prozent. Indien überzeugte hier mit einem zweistelligen flächenbereinigten Umsatzwachstum. Auch China zeigte eine positive Entwicklung.

Kennzahlen METRO Cash & Carry 2013/14
im Vorjahresvergleich

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Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9M 2013
Mio. €

12M 2012/13
Mio. €

12M 2013/14
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Geänderte Darstellung (siehe Kapitel Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses); die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst

2

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

22.559

31.165

30.513

−2,1

−4,1

2,0

1,0

Deutschland

3.444

4.837

4.819

−0,4

0,0

−0,4

−0,3

Westeuropa (ohne Deutschland)

7.750

10.668

10.547

−1,1

0,0

−1,1

−1,5

Osteuropa

8.587

12.037

11.431

−5,0

−9,2

4,2

2,9

Asien/Afrika

2.778

3.623

3.716

2,5

−5,3

7,9

4,4

EBIT1, 2

725

1.379

1.125

−18,4

EBIT-Marge1, 2 (%)

3,2

4,4

3,7

Standorte (Anzahl)

752

752

766

1,9

Verkaufsfläche (1.000 m2)

5.554

5.554

5.576

0,4

Umsatz METRO Cash & Carry 2013/14
nach Regionen

Umsatz METRO Cash & Carry 2013/14 (Tortendiagramm)

Der Anteil des internationalen Geschäfts am gesamten Umsatz von METRO Cash & Carry ging, bedingt durch Wechsel kurseffekte, im Geschäftsjahr 2013/14 leicht von 84,5 Prozent auf 84,2 Prozent zurück.

Das EBIT von METRO Cash & Carry erreichte im Geschäftsjahr 2013/14 insgesamt 904 Mio. € (2012/13: 1.205 Mio. €). Darin enthalten sind jedoch Sonderfaktoren in Höhe von 221 Mio. €. Größte Einzelposition ist eine nichtzahlungswirksame Wertminderung auf die Geschäfts- und Firmenwerte von METRO Cash & Carry in den Niederlanden (88 Mio. €). Darüber hinaus sind Portfoliomaßnahmen sowie Restrukturierungs- und Schließungskosten enthalten, die sich auf viele Einzelmaßnahmen verteilen. Sie betreffen insbesondere den Marktaustritt aus Dänemark sowie Restrukturierungen in Belgien und den Niederlanden. Vor Sonderfaktoren betrug das EBIT 1.125 Mio. € (2012/13: 1.379 Mio. €). Der Rückgang ist insbesondere auf die fehlenden Erträge aus der Immobilientransaktion in Frankreich im Vorjahreszeitraum sowie negative Wechselkurseffekte zurückzuführen. Bereinigt um diese Effekte hat sich das Ergebnis vor Sonderfaktoren verbessert.

METRO Cash & Carry war zum 30. September 2014 in 28 Ländern mit 766 Standorten vertreten, davon 107 in Deutschland, 238 in Westeuropa (ohne Deutschland), 290 in Osteuropa und 131 in Asien.

Media-Saturn

Der Umsatz von Media-Saturn wuchs im Geschäftsjahr 2013/14 in lokaler Währung um 0,8 Prozent. In Euro verminderte sich der Umsatz leicht um 0,3 Prozent auf 21,0 Mrd. €. Flächenbereinigt ging der Umsatz um 0,9 Prozent zurück. Im Laufe des Geschäftsjahres zeigte sich eine deutliche Trendverbesserung. Neben erfolgreichen Marketingkampagnen, unter anderem im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft, hat auch der gestiegene Mehrkanalumsatz zur positiven Entwicklung beigetragen.

Der Online-Handel setzte sein dynamisches Wachstum weiter fort. Der über das Internet generierte Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2013/14 um fast 30 Prozent auf 1,4 Mrd. € und machte damit 6,9 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

In Deutschland erreichte der Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 insgesamt 9,8 Mrd. € und lag damit nur leicht unter dem Vorjahr. Flächenbereinigt ging der Umsatz um 1,9 Prozent zurück. Im Jahresverlauf verbesserte sich der Trend jedoch deutlich. Neben einer erfolgreichen Entwicklung im stationären Geschäft hat auch der gestiegene Mehrkanalumsatz von Media-Saturn zur Trendverbesserung beigetragen.

Kennzahlen Media-Saturn 2013/14
im Vorjahresvergleich

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Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9M 2013
Mio. €

12M 2012/13
Mio. €

12M 2013/14
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

14.405

21.053

20.981

−0,3

−1,2

0,8

−0,9

Deutschland

6.692

9.839

9.795

−0,4

0,0

−0,4

−1,9

Westeuropa (ohne Deutschland)

5.784

8.341

8.356

0,2

−0,3

0,5

−0,1

Osteuropa

1.908

2.819

2.831

0,4

−8,4

8,8

0,7

Asien/Afrika

21

54

0

EBIT1

−33

299

335

12,0

EBIT-Marge (%)1

−0,2

1,4

1,6

Standorte (Anzahl)

948

948

986

4,0

Verkaufsfläche (1.000 m2)

3.022

3.022

3.070

1,6

Das Mehrkanalangebot verzeichnet weiterhin eine sehr starke Kundennachfrage. Das Produktangebot im Internet wurde weiter erhöht und umfasste Ende September 2014 fast 66.000 Artikel bei Mediamarkt.de und mehr als 49.000 bei Saturn.de. Die Abholquote lag bei rund 40 Prozent.

Umsatz Media-Saturn 2013/14
nach Regionen

Umsatz Media-Saturn 2013/14 (Tortendiagramm)

In Westeuropa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz um 0,2 Prozent auf 8,4 Mrd. €. In lokaler Währung wurde das Vorjahresniveau um 0,5 Prozent übertroffen. Flächenbereinigt sank der Umsatz nur geringfügig. In mehreren Ländern konnten weitere Marktanteile gewonnen werden. Während der flächenbereinigte Umsatz in Schweden und Italien rückläufig war, zeigten Spanien, Portugal, die Niederlande und die Schweiz eine positive Entwicklung.

In Osteuropa stieg der Umsatz leicht um 0,4 Prozent auf 2,8 Mrd. € an und wurde von negativen Wechselkurseffekten deutlich gedämpft. In lokaler Währung wuchs der Umsatz dagegen deutlich um 8,8 Prozent. Auch hier war der Umsatztrend im Jahresverlauf sehr positiv. Flächenbereinigt legte der Umsatz um 0,7 Prozent zu. Hier glänzten Ungarn und die Türkei mit zweistelligen Wachstumsraten.

Der internationale Umsatzanteil lag im Geschäftsjahr 2013/14 unverändert bei 53,3 Prozent.

Das EBIT von Media-Saturn verbesserte sich auf 244 Mio. € (2012/13: 184 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 91 Mio. €. Hierbei handelt es sich um zahlreiche Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, insbesondere in Deutschland. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT deutlich von 299 Mio. € auf 335 Mio. €. Umsatzbedingte Ergebnisrückgänge wurden dabei durch Kosteneinsparungsmaßnahmen und Margenverbesserungen kompensiert. Eine im Vergleich zum Vorjahr geringere erforderliche Risikovorsorge wirkte sich zudem positiv auf das Ergebnis aus.

Zum 30. September 2014 umfasste das Standortnetz von Media-Saturn 986 Elektrofachmärkte in 15 Ländern, davon 415 in Deutschland, 367 in Westeuropa (ohne Deutschland) und 204 in Osteuropa.

Real

Der Umsatz von Real reduzierte sich im Geschäftsjahr 2013/14 aufgrund der Veräußerung von Real Osteuropa um 18,7 Prozent auf 8,4 Mrd. € (in lokaler Währung: –18,3 Prozent). Der flächenbereinigte Umsatz sank dagegen nur um 0,8 Prozent.

In Deutschland ging der Umsatz um 1,3 Prozent auf 7,9 Mrd. € zurück. Flächenbereinigt betrug der Rückgang 0,9 Prozent. Im Jahresverlauf verbesserte sich der Trend. Hier machte sich in einem sehr preisaggressiven Umfeld die verbesserte Positionierung von Real bemerkbar. Insbesondere die umgebauten Real-Märkte entwickelten sich positiv.

Kennzahlen Real 2013/14
im Vorjahresvergleich

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Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9M 2013
Mio. €

12M 2012/13
Mio. €

12M 2013/14
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Geänderte Darstellung (siehe Kapitel Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses); die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst

2

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

7.261

10.366

8.432

−18,7

−0,3

−18,3

−0,8

Deutschland

5.744

8.043

7.939

−1,3

0,0

−1,3

−0,9

Osteuropa

1.517

2.323

493

−78,8

−0,4

−78,4

EBIT1, 2

29

145

81

−44,1

EBIT-Marge (%)1, 2

0,4

1,4

1,0

Standorte (Anzahl)

384

384

311

−19,0

Verkaufsfläche (1.000 m2)

2.758

2.758

2.145

−22,2

Der Umsatzanteil der Eigenmarken entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013/14 weiter positiv und stieg von 16,1 Prozent auf 16,3 Prozent.

Umsatz Real 2013/14
nach Regionen

Umsatz Real 2013/14 (Tortendiagramm)

Der Umsatz in Osteuropa sank aufgrund des Verkaufs von Real Osteuropa um 78,8 Prozent auf 0,5 Mrd. €.

Das EBIT von Real erreichte im Geschäftsjahr 2013/14 19 Mio. € (2012/13: 224 Mio. €). Darin enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 62 Mio. €, die sich fast ausschließlich auf die Schließung von Standorten in Deutschland sowie die Abgabe von Real Türkei beziehen. Gegenläufig wirkten sich Effekte aus dem Verkauf von Real Osteuropa aus. Vor Sonderfaktoren betrug das EBIT 81 Mio. €, nach 145 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist insbesondere auf den Wegfall der Ergebnisbeiträge aus dem verkauften Geschäft von Real Osteuropa zurückzuführen. In Deutschland hat sich das EBIT vor Sonderfaktoren insbesondere aufgrund von Ergebnisbeiträgen aus Immobilientransaktionen erhöht.

Das Standortnetz von Real umfasste zum 30. September 2014 insgesamt 307 SB-Warenhäuser in Deutschland und 4 in Rumänien.

Galeria Kaufhof

Der Umsatz von Galeria Kaufhof stieg im Geschäftsjahr 2013/14 um 0,5 Prozent auf 3,1 Mrd. €. Flächenbereinigt wuchs der Umsatz ebenfalls um 0,5 Prozent.

In Deutschland lag der Umsatz von Galeria Kaufhof mit 2,9 Mrd. € um 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Flächenbereinigt legte der Umsatz um 0,8 Prozent zu. Neben einem attraktiven Sortiment in den Warenhäusern hat auch die Umsatzsteigerung im Online-Geschäft hierzu beigetragen. Dieses entwickelte sich sehr positiv. Galeria.de und Sportarena.de steigerten den Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 64 Prozent auf 63 Mio. €.

Kennzahlen Galeria Kaufhof 2013/14
im Vorjahresvergleich

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Veränderung zum Vorjahreszeitraum in %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9M 2013
Mio. €

12M 2012/13
Mio. €

12M 2013/14
Mio. €

in €

Wechsel­kurs­effekte in Prozent­punkten

in lokaler Währung

flächen­bereinigt (lokale Währung)

1

Geänderte Darstellung (siehe Kapitel Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses); die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst

2

Vor Sonderfaktoren

Umsatz

2.086

3.082

3.099

0,5

0,0

0,5

0,5

Deutschland

1.955

2.899

2.920

0,7

0,0

0,7

0,8

Westeuropa (ohne Deutschland)

131

183

178

−2,8

0,0

−2,8

−2,8

EBIT1, 2

40

229

193

−15,8

EBIT-Marge (%)1, 2

1,9

7,4

6,2

Standorte (Anzahl)

137

137

137

0,0

Verkaufsfläche (1.000 m2)

1.439

1.439

1.446

0,5

Umsatz Galeria Kaufhof 2013/14
nach Regionen

Umsatz Galeria Kaufhof 2013/14 (Tortendiagramm)

In Westeuropa (ohne Deutschland) ging der Umsatz um 2,8 Prozent auf 0,2 Mrd. € zurück. Dies ist insbesondere auf den leicht rückläufigen Textilmarkt in Belgien zurückzuführen.

Das EBIT von Galeria Kaufhof lag im Geschäftsjahr 2013/14 bei 193 Mio. € (2012/13: 214 Mio. €). Vor Sonderfaktoren erreichte das EBIT ebenfalls 193 Mio. € (2012/13: 229 Mio. €). Der Rückgang ist unter anderem auf die im Vorjahreszeitraum enthaltenen Erträge aus Immobilientransaktionen zurückzuführen.

Das Standortnetz von Galeria Kaufhof umfasste zum 30. September 2014 insgesamt 137 Warenhäuser, davon 122 in Deutschland und 15 in Belgien.

Sonstige

Das Segment Sonstige enthält neben der METRO AG als strategischer Führungs-Holding der METRO GROUP unter anderem die Einkaufsorganisation in Hongkong, die auch für fremde Dritte tätig ist, sowie die Logistikdienstleistungen und außerdem die Immobilienaktivitäten der METRO PROPERTIES, die nicht den Vertriebslinien zugeordnet sind. Dazu zählen beispielsweise Fachmarktzentren, Läger und Hauptverwaltungen.

Im Geschäftsjahr 2013/14 erreichte der Umsatz im Segment Sonstige insgesamt 10 Mio. € (2012/13: 14 Mio. €). Er enthält unter anderem Provisionen für das Geschäft mit Dritten über die Einkaufsorganisation der METRO GROUP in Hongkong.

Das EBIT lag im Geschäftsjahr 2013/14 bei –91 Mio. € (2012/13: –145 Mio. €). Im EBIT enthalten sind Sonderfaktoren in Höhe von 85 Mio. € (2012/13: 91 Mio. €). Diese beinhalten unter anderem Risikovorsorge für Rechtsstreitigkeiten. Das EBIT vor Sonderfaktoren verbesserte sich deutlich von –54 Mio. € auf –6 Mio. €. Die Verbesserung resultierte vor allem aus höheren Erträgen aus Immobilienverkäufen. Am Standort Düsseldorf wurden Ende Juni einzelne Büroimmobilien der METRO GROUP Unternehmenszentrale verkauft. Der Zeitpunkt für eine solche Transaktion war aufgrund der positiven Entwicklung des Immobilienmarkts sehr günstig.