11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind die für die einzelnen Länder erwarteten tatsächlichen Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen.

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Mio. €

9M 2013

12M 2013/14

Tatsächliche Steuer

232

496

davon Deutschland

(67)

(128)

davon international

(165)

(368)

davon Steueraufwand/-ertrag der laufenden Periode

(240)

(473)

davon Steueraufwand/-ertrag aus Vorperioden

(−8)

(23)

Latente Steuern

28

31

davon Deutschland

(−9)

(43)

davon international

(37)

(−12)

 

260

527

Da sich die Beträge im Berichtsjahr auf einen Zeitraum von zwölf Monaten beziehen und das Rumpfgeschäftsjahr 2013 nur neun Monate umfasst, ist eine Vergleichbarkeit der Zahlen nur bedingt möglich. Eine zusätzliche Vergleichsperiode von zwölf Monaten kann im Detail nicht dargestellt werden, da eine entsprechende Steuerberechnung hierfür nicht erstellt worden ist.

Der Ertragsteuersatz der deutschen Gesellschaften der METRO GROUP setzt sich zusammen aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,00 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,50 Prozent sowie dem Gewerbesteuersatz von 14,70 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 420,00 Prozent. Insgesamt ergibt sich daraus ein Gesamtsteuersatz von 30,53 Prozent. Die Steuersätze stimmen mit den Vorjahreswerten überein. Die angewandten ausländischen Ertragsteuersätze basieren auf den in den einzelnen Ländern gültigen Gesetzen und Verordnungen und variieren zwischen 0,00 Prozent (Tax Holidays) und 38,00 Prozent (9M 2013: 36,15 Prozent).

Der latente Steueraufwand des Geschäftsjahres beinhaltet einen Ertrag von 2 Mio. € aus Steuersatzänderungen; die Berichtsperiode 9M 2013 enthielt keinen Effekt aus Steuersatzänderungen.

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Mio. €

9M 2013

12M 2013/14

Latente Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung

28

31

davon aus temporären Differenzen

(21)

(89)

davon aus Verlust- und Zinsvorträgen

(7)

(−58)

Der Ertragsteueraufwand von 527 Mio. € (9M 2013: 260 Mio. €), der vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfällt, ist um 311 Mio. € (9M 2013: 202 Mio. €) höher als der erwartete Ertragsteueraufwand von 216 Mio. € (9M 2013: 58 Mio. €), der sich bei Anwendung des deutschen Gesamtsteuersatzes auf das Jahresergebnis des Konzerns vor Ertragsteuern ergäbe.

Vom erwarteten zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand ist wie folgt überzuleiten:

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Mio. €

9M 2013

12M 2013/14

Ergebnis vor Steuern

189

709

Erwarteter Ertragsteueraufwand (30,53 %)

58

216

Auswirkungen abweichender nationaler Steuersätze

−47

−18

Periodenfremde Steueraufwendungen und -erträge

−8

23

Steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben

77

105

Auswirkungen nicht angesetzter bzw. wertberichtigter latenter Steuern

187

218

Hinzurechnungen und Kürzungen für lokale Steuern

16

18

Steuerfreie Erträge/Tax Holidays

−8

−28

Sonstige Abweichungen

−15

−7

Ertragsteueraufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung

260

527

Konzernsteuerquote (in %)

137,81

74,32

Die überdurchschnittlich hohe Steuerquote im Rumpfgeschäftsjahr 2013 resultierte im Wesentlichen aus dem – aufgrund des fehlenden Weihnachtsgeschäfts – niedrigen Ergebnis vor Steuern. Diesem stand ein vergleichsweise hoher Steueraufwand gegenüber, da keine Erträge aus der Bewertung der inländischen laufenden Steuerverluste berücksichtigt wurden.