Projekte und Maßnahmen

Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette

Um die Sicherheit und die hohe Qualität unserer Produkte gewährleisten zu können, setzen wir uns gezielt für die Rückverfolgbarkeit der Waren ein. Dabei gehen wir innovative Wege: Seit 2013 arbeiten wir gemeinsam mit weiteren Händlern, namhaften Partnern und der Standardisierungsorganisation GS1 Germany an einer branchenübergreifenden internationalen Lösung. Ziel dabei ist es, lückenlose Transparenz in Bezug auf die genutzten Ressourcen und die Beschaffung von Produkten herzustellen.

Im Dezember 2013 starteten wir in einem ersten Schritt in Deutschland ein Pilotprojekt für die Warengruppe Fisch. Kern des Vorhabens ist die elektronische Erfassung relevanter Daten, die den Zugriff auf diese Informationen für alle Beteiligten deutlich vereinfacht – wir nennen das „Traceability in the Cloud“. Sämtliche Akteure in der Lieferkette erfassen ihre Daten über eine standardisierte Schnittstelle – angefangen bei den Fischereiunternehmen über die verarbeitenden Betriebe sowie Im- und Exporteure bis hin zu Distributoren und Händlern. Die dezentral eingespeisten Daten werden über eine integrierte Softwareplattform zusammengeführt. Eine spezielle Suchmaschine ermöglicht es schließlich allen Akteuren, sich im Detail über einzelne Chargen zu informieren. Alles basiert auf offenen, internationalen Standards und ist für große und kleine Unternehmen gleichermaßen nutzbar.

Auch Verbrauchern sind diese Daten zugänglich: Über die Internetplattform www.ftrace.de oder die Smartphone-Applikation „follow METRO“ können sie mittels des Barcodes auf der Verpackung beziehungsweise mithilfe der Angaben auf der Rechnung beispielsweise nachvollziehen, in welchen Gewässern und auf welche Art der Fisch gefangen wurde.

Die METRO GROUP bietet diese Rückverfolgbarkeitslösung in Deutschland bereits für Frischfisch, die Warengruppen Fischtiefkühlkost und -feinkost sowie Fleisch an. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Pilotprojekts übertragen wir das System mittelfristig auf weitere Produktgruppen wie Obst und Gemüse. Auch Nicht-Lebensmittel-Produkte sollen einbezogen werden. Zudem führen wir die Lösung 2015 nach und nach auch in weiteren europäischen Ländern ein.

In China bietet METRO Cash & Carry bereits seit 2013 in allen Großmärkten frischen Lachs mit lückenloser Rückverfolgbarkeit an. Unsere Vertriebslinie kauft den frischen Fisch von zertifizierten Lachsfarmen in Norwegen, Schottland, Kanada und Australien und auf den Färöer-Inseln und liefert ihn zweimal wöchentlich per Luftfracht nach China. Dabei ist eine durchgängige geschlossene Kühlkette sichergestellt, die Frische, Qualität und Sicherheit garantiert. Den gesamten Transportweg sowie die Herkunft des Lachses können die Kunden zurückverfolgen. Dazu sind die Fische mit Strichcodes versehen, die sich auf der Etikettierung an den Flossen befinden. An Geräten im Großmarkt, über die Website www.starfarmcc.com sowie mithilfe einer entsprechenden Applikation für Smartphones lässt sich der Code scannen oder eingeben. Auf diese Weise erhalten die Kunden sämtliche Informationen über das Produkt – von der Aufzucht über die Verarbeitung und Verpackung bis zum Transport und Verkauf.

Thema

Ziele

Status
Ziel­erreichung

Maßnahmen

Status
Maß­nahmen

RESSOURCEN­SCHUTZ/NAHRUNGS­SICHERUNG/NACHHALTIGE BESCHAFFUNG

Die METRO GROUP initiiert und fördert die Entwicklung einer internationalen, branchenübergreifenden und produktumfassenden technischen Lösung zur Rückverfolgbarkeit.


in Bear­beitung

Nach erfolgreicher Pilotierung der Rückverfolgbarkeitslösung in den Produktkategorien Fisch und Fleisch bei MCC in Deutschland sowie dem anschließenden Rollout beginnt Anfang 2015 die Einführung der Rückverfolgbarkeitslösung in weiteren Ländern.

Das Projekt wird darüber hinaus 2015 ausgedehnt auf weitere interessierte Lieferanten aus ausgewählten Sortimentsbereichen.


Maßnahme fortlaufend

Fisch aus Leinenfang

Darüber hinaus gibt es weitere Projekte, mit denen wir besondere Fischfangmethoden fördern. Einen Anfang hat METRO Cash & Carry mit dem Projekt „À la ligne“ gemacht, das im März 2014 in Köln startete. Im Rahmen dieses Projekts fördert unsere Vertriebslinie gezielt den Fischfang mit der Leine. Es handelt sich dabei um eine besonders nachhaltige und ressourcenschonende Methode, da die jeweilige Fischart selektiv und nahezu ohne Beifang gefangen werden kann und der Meeresboden nicht beschädigt wird. Darüber hinaus ist Ultrafrische garantiert, da die Boote maximal einen Tag auf See sind und anschließend direkt an die Verarbeitungsbetriebe oder Fischmärkte liefern und der Fang noch am selben Tag verschickt wird. Binnen 48 Stunden sind die Fische in den deutschen Großmärkten erhältlich. Derzeit bietet METRO Cash & Carry Deutschland 20 mit Leinen gefangene Arten an. Um die Kunden gezielt auf diese Produkte aufmerksam zu machen, werden die Fische in den Großmärkten gut sichtbar unter dem Label „À la ligne“ präsentiert.

Nachhaltiges Sortiment

Als Handelsunternehmen verfolgen wir das Ziel, unsere Kunden weltweit mit sicheren Qualitätsprodukten und Gütern zu versorgen, die sozial verantwortlich sowie umwelt- und ressourcenschonend erzeugt und verarbeitet sind. Verschiedene Kennzeichnungen und Labels informieren die Kunden über einzelne Nachhaltigkeitsaspekte unserer Produkte und unterstützen bei der Entscheidungsfindung. Im Sortiment unserer Vertriebslinien finden sich beispielsweise Artikel aus fairem Handel sowie Lebensmittel, die mit dem europäischen Biosiegel gekennzeichnet sind. Der Umsatz mit nach EU-Bioverordnung zertifizierten Produkten in Deutschland betrug bei METRO Cash & Carry, Real sowie Galeria Kaufhof im Berichtszeitraum insgesamt rund 96 Mio. €.

Darüber hinaus bietet unser Sortiment Erzeugnisse aus bestandserhaltender und umweltverträglicher Fischerei. Dies erkennt der Kunde am Siegel des Marine Stewardship Council (MSC). Im Geschäftsjahr 2013/14 umfasste unser nachhaltiges Fischsortiment in Deutschland 90 MSC-zertifizierte Eigenmarkenartikel und 775 Markenartikel. Damit wurde ein Umsatz von rund 56 Mio. € erwirtschaftet.

Auch in vielen anderen Warengruppen bieten unsere Vertriebslinien ihren Kunden ein breites Angebot besonders umweltfreundlich und sozial verträglich hergestellter Produkte. Dazu zählen beispielsweise

  • effiziente Elektrogeräte mit Energielabels von A+ bis A+++,
  • Schreibwaren nach den Standards des Blauen Engels oder denen für nachhaltige Forstwirtschaft,
  • Naturkosmetik nach den Standards von BDIH und des Verbandes NATRUE und
  • Textilien aus Biobaumwolle oder aus Baumwolle gemäß „Cotton made in Africa“-Standard.

„Natürlich GALERIA“ als Dachlabel

In den Galeria Kaufhof Filialen erkennen Kunden Produkte, die besonders umwelt- und sozial verträglich hergestellt worden sind, an dem Label „Natürlich GALERIA“. Unsere Vertriebslinie hat dieses Kennzeichen im Herbst 2011 eingeführt, um den Kunden den Weg zu einem nachhaltigeren Konsum zu erleichtern. Das Label mit dem grünen Blatt und der Aufschrift „Natürlich GALERIA” erhalten Produkte, die ein anerkanntes Siegel tragen. Dazu zählen etwa der Global Organic Textile Standard (GOTS), das Naturkosmetikgütezeichen NATRUE und der Blaue Engel. Das Label „Natürlich GALERIA“ gibt Kunden Orientierung in den Werbebeilagen der Warenhäuser, auf den Schildern im Verkaufsraum und teilweise an der Ware. Rund 13.600 Produkte aus dem Sortiment unserer Vertriebslinie, von Kinderbekleidung über Wäsche bis hin zu Schreibwaren und Spielzeug, entsprechen mittlerweile einem der anerkannten Nachhaltigkeitsstandards. Allein bei Textilien umfasste das Angebot im September 2014 insgesamt mehr als 1.600 Artikel, die nach den Standards GOTS, Biore, Fairtrade oder Bluesign oder aus Biobaumwolle hergestellt werden. Der Umsatz, den Galeria Kaufhof mit diesen nachhaltigen Artikeln erwirtschaftete, hat sich zwischen 2011 und dem Geschäftsjahr 2014 mehr als verdoppelt.

Mit dem Ziel, Kunden verstärkt auf das Label aufmerksam zu machen und den Umsatz mit nachhaltigen Produkten signifikant zu steigern, startete die Filiale in Köln-Nippes im Oktober 2013 ein dreiwöchiges Pilotprojekt. Dabei galt es auch, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen zu erproben, die sich auf andere Galeria Kaufhof Warenhäuser übertragen lassen. So setzte unsere Vertriebslinie unter anderem verstärkt Marketingmaterialien wie Aufstecker und Bodenkleber in den Abteilungen ein, gestaltete Sonder- und Aktionsflächen für „Natürlich GALERIA“-Produkte und verstärkte gezielt die entsprechenden Informationsangebote für Kunden in der Filiale. Das Ergebnis: Das Warenhaus in Köln-Nippes erzielte nicht nur die für „Natürlich GALERIA“-Produkte angestrebte Umsatzverdopplung im Oktober 2013. Die Filiale erhielt zudem auch in Kundenbefragungen eine positive Bewertung ihres unternehmerischen Engagements für Nachhaltigkeit. Um eine ähnliche Umsatz- und Reputationssteigerung auch an anderen Standorten realisieren zu können, erarbeitete die Filiale in Köln-Nippes im Rahmen des Pilotprojekts Empfehlungen. Dazu zählen unter anderem Mitarbeiterschulungen, die deutliche Kennzeichnung von Eigenmarken, die den „Natürlich GALERIA“-Kriterien entsprechen, und eine verbesserte Warenpräsentation in den Abteilungen

Verantwortungsbewusstes Einkaufen bei Real

Auch in den SB-Warenhäusern unserer Vertriebslinie Real finden Kunden ein umfassendes Angebot an umweltfreundlich und sozial verträglich hergestellten Produkten. Das Sortiment umfasst beispielsweise Biolebensmittel, eine große Menge an Fisch und Fischprodukten mit MSC-Siegel, Papier- und Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie nachhaltige Textilien gemäß GOTS oder „Cotton made in Africa“-Standard. Verschiedene Zertifizierungen und Siegel garantieren, dass die Artikel von unabhängigen Organisationen geprüft wurden.

Zum Angebot von Real zählen zudem auch fair gehandelte Produkte, die mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet sind. Dieses Siegel erhalten nur Waren, bei deren Herstellung hohe soziale Kriterien strikt eingehalten werden. Beispielsweise wird durch die Zahlung eines garantierten Mindestpreises über dem Niveau der Weltmarktpreise den Produzenten ein höheres und verlässliches Einkommen garantiert. Real unterstützt den fairen Handel und führt mittlerweile 60 Artikel im Sortiment, die das Fairtrade-Logo tragen. Durch den Kauf dieser Produkte haben Kunden somit die Möglichkeit, einen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Bedingungen der Produzenten zu leisten.

Um einen weiteren großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen, strebt Real an, die kakaohaltigen Produkte bei den Eigenmarken Schritt für Schritt umzustellen. Bis 2015 sollen diese Artikel nur noch Kakao enthalten, der das Siegel der Organisationen Rainforest Alliance oder Fairtrade oder das Label „UTZ Certified“ trägt. Diese Zertifizierungen garantieren, dass der Kakao auf eine Weise produziert wird, die sowohl den Bauern als auch der Umwelt zugutekommt. Bereits jetzt finden Kunden in den SB-Warenhäusern nachhaltige Schokoladenprodukte mit dem UTZ-Siegel.

Real engagiert sich darüber hinaus gezielt für mehr Tierschutz. Seit Januar 2013 führt unsere Vertriebslinie unter anderem Geflügelprodukte, die mit dem offiziellen Label des Deutschen Tierschutzbunds „Für mehr Tierschutz“ ausgezeichnet sind. Das Label garantiert, dass Tierschutzstandards eingehalten werden, die durch das Gesetz bisher nicht gewährleistet sind. Die Anforderungen des Labels erstrecken sich auf alle Stationen: vom artgerechten Aufwachsen der Tiere über die Haltung und den Transport bis hin zum Schlachten. Entsprechend ausgezeichnete Produkte sind derzeit in rund 200 Real-Märkten erhältlich.

Auch bei der Zusammenstellung des Textilsortiments übernimmt Real Verantwortung und baut das Angebot an nachhaltigen Produkten gezielt aus: Im Januar 2014 startete unsere Vertriebslinie eine Kooperation mit Manomama. Das Augsburger Textilunternehmen setzt auf eine durchgehend regionale Wertschöpfungskette, die Schaffung neuer Arbeitsplätze mit transparenten und fairen Arbeitsbedingungen sowie 100 Prozent ökologische Bekleidung. Die Produkte werden ausschließlich in Deutschland produziert. Real bietet mittlerweile in 50 SB-Warenhäusern Wäscheartikel und Jeanshosen der Marke Manomama, die vollständig aus Biobaumwolle bestehen. Darüber hinaus lässt Real bei seinem Kooperationspartner auch Tragetaschen aus Biobaumwolle produzieren und ergänzt damit das Angebot an Mehrwegtragetaschen um eine weitere nachhaltige Variante. Bereits seit 2011 bieten die SB-Warenhäuser ihren Kunden eine Schlaufentragetasche aus Recyclingkunststoff, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist.

Nachhaltigere Produktalternativen

Mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit von Eigenmarkenprodukten hinsichtlich ihrer Rezeptur für unsere Kunden kontinuierlich zu verbessern, kooperiert unsere Vertriebslinie METRO Cash & Carry in Frankreich eng mit ihren Lieferanten. Im Fokus stehen dabei Produkte, die Palmöl oder hohe Zucker- beziehungsweise Salzanteile enthalten. METRO Cash & Carry listete diese Artikel auf und bat die Zulieferer, einen Ersatz für das Palmöl zu erwägen beziehungsweise die Mengen an Zucker und Salz zu reduzieren. Dort, wo keine Alternative zum Einsatz von Palmöl bestand, forderte METRO Cash & Carry die Lieferanten auf, nachhaltiges Palmöl zu verwenden. Sämtliche neuen Rezepturen und Vorschläge wurden von unserer Vertriebslinie getestet, um ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau zu gewährleisten. Im Geschäftsjahr 2013/14 konnten durch diese Kooperation bei der Herstellung von Eigenmarkenprodukten insgesamt rund 219 Tonnen Palmöl, 131 Tonnen Zucker und mehr als 1,2 Tonnen Salz eingespart werden.

Energieeffiziente und ressourcenschonende Geräte

Unsere Vertriebslinien Media-Saturn und Real nehmen gezielt energieeffiziente und ressourcenschonende Geräte in ihre Sortimente auf. Dazu zählen beispielsweise Wasch- und Spülmaschinen sowie Kühl-Gefrier-Kombinationen. 75 Prozent aller von Media-Saturn verkauften Waschmaschinen sind A++- oder A+++-Geräte. Der Anteil von verkauften A+++- Waschmaschinen ist im Vergleich von 2013 zu 2014 bei Media-Saturn um 16 Prozent gestiegen. Warengruppenübergreifend hat die Vertriebslinie einen Anteil von knapp 60 Prozent an A++- und A+++-Geräten verkauft.

In Fachberatungen und anhand von Ratgebern zu bestimmten Geräten verdeutlichen die Mitarbeiter ihren Kunden den Zusammenhang zwischen Anschaffungspreis und Kosteneinsparungen aufgrund des geringeren Energieverbrauchs. Auf diese Weise fördern Media-Saturn und Real die Entscheidung für nachhaltige Produkte und leisten einen Beitrag zum schonenden Umgang mit Ressourcen.

Nachhaltigen Konsum unterstützen

Die METRO GROUP unterstützt Verbraucher dabei, Kaufentscheidungen zugunsten nachhaltiger Produkte zu treffen. Dazu setzen die Vertriebslinien nicht nur auf eine konsequente Artikelkennzeichnung mit Labels, die den Kunden eine schnelle Orientierung ermöglichen. Sie verbessern darüber hinaus auch systematisch die Produktpräsentation im Markt, weisen gezielt auf umwelt- und sozial verträgliche sowie ressourcenschonende Produkte im Sortiment hin und informieren in Broschüren und Werbemitteln, auf Webseiten und in externen Medien über unterschiedliche Nachhaltigkeitsaspekte.

So hat beispielsweise Real 2014 eine umfassende CR-Kommunikationsstrategie erarbeitet und erste Maßnahmen in allen SB-Warenhäusern ausgerollt. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, jedem Kunden, der nachhaltig einkaufen möchte, dies bei Real zu ermöglichen. Dazu setzt Real an zahlreichen Punkten an: In den Märkten erhalten Kunden an diversen Stellen auf der Verkaufsfläche Informationen zu nachhaltigen Produkten und den Hintergründen dazu. Plakate und Aufstecker an den Regalen helfen zusätzlich bei der Orientierung; über Instore-TV und -Radio werden Kunden zudem gezielt über das nachhaltige Engagement des Unternehmens informiert. Das Internetportal www.gesundheit.real.de sowie die quartalsweise erscheinende Broschüre „Besser Leben“ bieten darüber hinaus Wissenswertes rund um die Themen Ernährung, Bewegung und Gesundheit.

Auch METRO Cash & Carry hilft Kunden gezielt dabei, bei ihren Kaufentscheidungen auf Nachhaltigkeit zu achten. Beispiel Frankreich: Hier unterstützen alle Großmärkte die vom World Ocean Network ins Leben gerufene Initiative „Mr. Goodfish“, die sich für nachhaltigen Konsum von Fisch und Fischprodukten einsetzt. Das Label „Good for the sea, good for you“ kennzeichnet jeweils Ware, die im Hinblick auf den Umwelt- und Ressourcenschutz besonders empfehlenswert ist. Eine vierteljährlich aktualisierte Liste mit Fisch und Fischprodukten, die von unabhängigen Experten empfohlen werden, sowie eine in den Großmärkten erhältliche Broschüre bieten weitere Informationen für Kunden.

Galeria Kaufhof setzt über die Verkaufsraumgestaltung und konsequente Produktkennzeichnung hinaus auch auf gezielte Mitarbeiterkommunikation zum Thema Nachhaltigkeit. Den Mitarbeitern im Verkauf hat das Unternehmen warengruppenspezifische Informationen zu den verschiedenen Nachhaltigkeitsstandards zur Verfügung gestellt, um Kundenanfragen gezielt beantworten zu können. 2014 hat unsere Vertriebslinie zudem die Nachhaltigkeitsbroschüre „Gemeinsam Verantwortung tragen“ veröffentlicht. Sie gibt einen Überblick über die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens und will zugleich die Mitarbeiter motivieren, diese Projekte in ihrer täglichen Arbeit aktiv zu unterstützen.