Entsorgung

„Mach vor, was du von anderen verlangst!“

RALF CREMER

Real, Düsseldorf (Deutschland)


Einer von uns:

Name
RALF CREMER
Arbeitet als
Abteilungsleiter Kundendienst
In
Düsseldorf (Deutschland)
im Unternehmen seit
1976
Ralf Cremer (Foto)

RALF CREMER hat der Wegwerfgesellschaft den Kampf angesagt. In seiner Funktion als Abteilungsleiter Kundendienst ist er unter anderem für Retouren zuständig. Dabei ist es sein Ziel, Elektrogeräte mit kleineren Mängeln vor der Entsorgung zu bewahren. Für diese Aufgabe hat er kompetente Unterstützung gefunden: Die Hephata Werkstätten, die Menschen mit Behinderung beschäftigen, setzen die Geräte wieder instand, sodass sie als B-Ware wieder verkauft werden können. Einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, ist Ralf Cremer aber nicht nur beruflich wichtig. Auch im Privatleben engagiert er sich seit Jahren beim Deutschen Roten Kreuz.

  • Ralf Cremer und Mitarbeiter der Hephata Werkstatt (Foto)

    Erfolgreiche Kooperation. Mitarbeiter der Hephata Werkstätten sorgen dafür, dass Elektrogeräte mit kleinen Mängeln nicht entsorgt, sondern instand gesetzt werden.

  • Erfolgreiche Kooperation. Mitarbeiter der Hephata Werkstätten sorgen dafür, dass Elektrogeräte mit kleinen Mängeln nicht entsorgt, sondern instand gesetzt werden. (Foto)
  • Ralf Cremer und Mitarbeiter der Hephata Werkstatt (Foto)
  • Ralf Cremer und Mitarbeiter der Hephata Werkstatt (Foto)

METRO GROUPEntsorgung

Als Handelsunternehmen ist die METRO GROUP darauf angewiesen, dass neben Nahrungsmitteln auch Ressourcen wie Holz, Metall, Erdöl und Wasser langfristig verfügbar sind. Denn diese Rohstoffe werden sowohl für die Herstellung der von uns angebotenen Produkte als auch für deren Verpackung benötigt. Wir sehen es als Teil unserer Verantwortung, uns bereits am Anfang der Wertschöpfungskette damit auseinanderzusetzen, wo die Rohstoffe für Produkte und Verpackung herkommen. Und ebenso stellen wir uns am Ende der Nutzungsphase die Frage, ob und wie die enthaltenen Rohstoffe wiedergewonnen beziehungsweise möglichst umweltschonend beseitigt werden können.

Den ersten Ansatzpunkt bildet die sogenannte Vermeidungsstrategie. Sie zielt darauf ab, dass Abfall gar nicht erst entsteht. Beispielsweise, indem Produkte und Verpackungen mit optimiertem Ressourceneinsatz gefertigt werden und dabei komplett auf bestimmte Komponenten verzichtet wird oder indem bestimmte Einsatzstoffe durch umweltfreundlichere Alternativen ersetzt werden.

Ein weiterer Ansatz bezieht sich auf die Verwertung von Ressourcen. Anstatt Produkte, die nicht mehr gebraucht werden, und Verpackungen, die ihren Zweck erfüllt haben, dem Abfall zuzuordnen, führen wir sie einer neuen Nutzung zu und verwenden sie dadurch weiter.

Auch in der direkten Weiterverwendung von Ressourcen beziehungsweise in ihrer Rückgewinnung durch Recycling – unserem dritten Ansatzpunkt – steckt wirtschaftliches Potenzial. Durch die thermische Verwertung, das heißt die Gewinnung von Wärme beziehungsweise Strom aus der Verbrennung von Reststoffen, können wir vermeiden, dass Reststoffe deponiert werden und somit die Umwelt belasten. Uns ist es wichtig, innovative Fertigungs- und Rückgewinnungstechnologien zu fördern und dabei in Kreisläufen zu denken. Denn welche Form der Entsorgung infrage kommt, wird – genau wie Handhabung und Lagerung – bereits durch die Beschaffenheit und Gestaltung von Kernprodukt und Verpackung am Anfang des Lebenszyklus bestimmt. Da sich die Produkte und Verpackungen zum Ende ihrer Nutzungsphase bei unseren Kunden befinden, zählen wir es auch zu unserer Aufgabe, die Kunden bei der Frage der Entsorgung zu beraten: Wir sensibilisieren sie für das Ressourcenthema, informieren in Sachen Abfallvermeidung und schaffen Anreize und Möglichkeiten für die fachgerechte Entsorgung. So tragen wir dazu bei, dass Reststoffe wieder zu Rohstoffen werden.